Kindergarten Osterwald
  Info Wald
 

 

 

Waldtage

2009

 

 

 

 

Wichtige Infos!!!

 

Bald ist es wieder so weit. Die Waldtage beginnen. Nun ist es schon das 12. Mal, dass wir mit den Kindern zum „Weißen Berg“ nach Esche ziehen und dort die Vormit­tage verbringen. Ein Angebot, dass für viele Kinder unvergesslich ist.

 

Auch in diesem Jahr möchten wir den Kindern das Walderlebnis nicht vorenthalten, denn

 

-                   wir haben in den letzten Jahren erlebt, dass ein Aufenthalt im Wald aus päda­gogischer Sicht für die gesamte kindliche Entwicklung förderliche Erfahrungen ermöglicht, die in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in einem anderen Umfeld gemacht werden können.

 

-                   im Wald kann eine Ruhe erfahren werden, wie sie die Kinder im Alltag häufig nicht erleben. In dieser Atmosphäre bemerken sie Dinge, die häufig vorher nicht bewusst waren. Andere Geräusche werden vernehmbar, Tiere werden beobachtet, Pflanzen betrachtet.

 

-                   durch den Freiraum entwickeln sich seltener Konflikte und Aggressionen. Kin­der mit großem Ruhebedürfnis können sich zurückziehen, während andere ih­ren Wunsch nach Bewegung ausleben können.

 

-                   der Wald stellte eine große Herausforderung dar: ein steil abfallender Hang, im Weg liegende Äste, der unebene Waldboden, viele Klettermöglichkeiten, verborgenes hinter Büschen und Bäumen. Die Kinder können auf vielfältige Weise ihre motorischen Fähigkeiten schulen ohne eine speziell dafür kon­struierte Bewegungsstätte in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig hat das Kind die Möglichkeit Vertrauen zu seinen eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und Si­cherheit im Umgang mit seiner umgebenden Welt aufzubauen.

 

-                   Kinder erschließen sich ihre Umwelt, indem sie im wörtlichen Sinne die Dinge begreifen. Beim Tasten, Riechen, Hören und Fühlen sind Sinne angespro­chen, die im Lebensalltag nur wenig genutzt werden. Durch sie können sich Kinder die Umwelt in ihrer Vielfalt erschließen und nicht nur in Teilaspekten, die häufig auf einer rein optischen Wahrnehmung beruhen. Eine Aneignung mit allen Sinnen führt nicht nur zu einem anderen Eindruck von der Lebensumwelt, sondern auch zu einer differenzierten eigenen Körperwahrnehmung. Eine Feder auf der Handinnenfläche zu spüren, den Unterschied von Licht und Schatten auf dem Gesicht zu fühlen oder ein Moospolster zu erriechen und fühlen, zeigt den Kindern ihre häufig ungenutzter, Fähigkeiten und die damit verbundenen Erfahrungsmöglichkeit das Spielen im Wald fordert zu eigenem Handeln heraus, was einer passiven Konsumhaftung entgegenwirkt.
Im Wald leben die Kinder fast ohne vorgefer­tigtes Spielzeug. Dinge aus der Natur werden in einen ihrer Gedankenwelt entsprechenden Sinnzusammenhang gestellt. Phantasie und Kreativität werden angeregt. Ein Zapfen wird zu einer Spielfigur, ein moosbewachsener Baumstumpf zu einer Miniatur-
Parklandschaft.

 

 

-                das Sozialverhaften und der Gemeinschaftssinn in der Gruppe können durch einen Aufenthalt im Wald positiv beeinflusst werden. Die veränderte Umgebung fordert andere bzw. neue Verhaltensweisen und Kooperation untereinander heraus. Absprachen sind notwendig und die Vorteile gemeinsamen Handelns werden erkannt, z.B. sind wir nur gemeinsam in der Lage ein Lager zu bauen; dicke schwere Äste können nur gemeinsam transportiert werden. Bringt jeder seien persönlichen Fähigkeiten konstruktiv ein, wird die Aktion für alle Beteiligten zu einem positiven Erlebnis. Nicht zuletzt deshalb, weil das Er­gebnis gemeinsam genutzt werden kann.

 

-                die Sensibilisierung der Sinne, das Hervorrufen von Neugier und Gefühlen ermöglicht den Aufbau einer positiven emotionalen Beziehung zur Natur als Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit ihr.

 

 

Die positiven Erfahrungen überwiegen, so dass wir den Kindern auch in diesem Jahr den Wald als Lebens- und Erfahrungsraum nicht vorenthalten möchten.

Vom 04. - 15. Mai heißt es wieder Komm  wir gehen in den Wald.“

 

 

Wie soll alles ablaufen?

Wir treffen uns jeden morgen um 8.30 Uhr direkt am Eingang von „unserem Wald“ (Wer den Weg nicht weiß kann erst zum Kindergarten kommen) Da wir morgens mit einem Morgenkreis gemeinsam unseren Tag im Wald beginnen, möchten wir, dass alle pünktlich sind. Damit sich nicht so viele Autos in die Quere kommen, wäre es sicherlich vorteilhaft, wenn Sie für die Hin-· und Rückfahrt Fahrgemeinschaften bilden. Eltern, die keine Fahrmöglichkeit haben können die Kinder morgens bis 8.10 Uhr zum Kindergarten bringen. (Bitte nutzen Sie dieses Angebot nur in Ausnahmefällen und nur nach Anmeldung) Bitte holen Sie die Kinder mittags um 11.45 Uhr am Treffpunkt wieder ab.

 

 

Was müssen die Kinder mitbringen?

-                   ein Waldfrühstück in einer Brotdose (Butterbrot, Brötchen, Obst, Gemüse)

-                   Getränk in einer bruchsicheren, wieder verschließbaren Trinkflasche. Für den
     weiteren Durst nehmen wir Mineralwasser mit.
-    eine Garnitur Ersatzwäsche (Hose, Pulli, Unterwäsche, Socken) in einer 
     Extratasche (Bitte die Tasche mit Namen versehen!!!)
-    Gummistiefel
-    bei Bedarf Regenkleidung (Hose und Jacke)
-                    bei Bedarf Sonnenmütze//hut
-    Wer darf kann auch Lupen, Taschenspiegel und Ferngläser mitbringen 
     (Unbedingt mit Namen versehen. Für verlorenes Spielzeug übernehmen wir 
     keine Haftung.
(Ansonsten wird bitte kein Spielzeug mitgenommen!!!)

 

 

 

Wir möchten die Tage im Wald möglichst müllfrei verbringen. Bitte geben Sie Ihrem Kind keinen ]oghurt, Riegel und Trinkpäckchen mit. Bitte vermelden Sie sehr süße Lebensmittel, die Ameisen, Bienen und Wespen anlocken.

 

 

 

 

Weitere Hinweise

-                      Bitte achten Sie auf strapazierfähige „Arbeitskleidung“. Aus dem Wald 
      kommt man nicht so wieder heraus wie man hineingegangen ist. Kletter- 
      und Rutschpartien hinterlassen Spuren. Naturpfützen wollen durchwatet, 
      nicht umgangen werden.

-                      Kleidungstipp: Zwiebellook (mehrere dünne Schichten statt einer dicken).

 

 

Bitte leiten Sie die Kinder nicht dazu an die Regensachen auch bei trockenem Wetter anzuziehen nur um die Kleidung zu schonen. Wir haben festgestellt, dass die Kinder beim Spielen furchtbar darin schwitzen müssen.

 

 

-                      Im Wald halten sich vielleicht auch einige Tiere auf, die uns Menschen nicht
     so lieb sind, wie z.B. Zecken. Bitte nehmen Sie Ihr Kind mittags 
     unbedingt
„unter die Lupe“

-                    Für Notfälle nehmen wir ein Handy mit. In dringenden Notfällen
     (aber bitte nur dann)  können Sie uns unter folgender Nummer erreichen

~   01739804932

 

Bitte melden Sie Ihr Kind morgens bis 8.10 Uhr ab wenn es nicht kommen kann.

 

Ein bisschen Regen hält uns nicht davon ab in den Wald zu fahren. Wir haben erlebt, dass auch ein Regentag im Wald sehr erlebnisreich ist. Wir bauen einen Unterschlupf für Regenwetter. Kein Kind wird krank wenn es vom Regen nass wird und sich schnell wieder trockene Sachen anzieht. Nur Orkane, Gewitter und Dauerregen halten uns davon ab die Vormittage im Wald zu verbringen.

 

 
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